News zum Abgasskandal

Im VW-Abgasskandal wird der Bundesgerichtshof (BGH) die Schadensersatzansprüche geschädigter Käufer weiter begrenzen. Der VI. Zivilsenat machte in der Verhandlung vom 14. Dezember deutlich, dass nach seiner vorläufigen Einschätzung Klagen, die nach 2018 eingebracht wurden, keine Aussicht auf Erfolg haben.

Audi hat vor dem Landgericht Marburg eine Niederlage erlitten: Der Premiumhersteller wurde im Zuge des Dieselskandals für einen Audi A6 3.0 TDI mit der Abgasnorm Euro 5 (EA897) zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt.

Das Vertrauen in den Dieselantrieb hat durch den Dieselskandal stark gelitten. Für betroffene Fahrzeugbesitzer bedeutet das einen Wertverlust. Autokäufer fürchten, von Fahrverboten betroffen zu sein. Wer seinen gebrauchten Diesel jetzt verkaufen will, muss sich auf Verluste einstellen.

Auch der Autogigant aus Stuttgart steht im Fokus des Abgasskandals. Im Gegensatz zum Konkurrenten Volkswagen ist die Schuldfrage allerdings noch strittig. Der Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt die Causa am 14. Dezember in Karlsruhe.

Mit dem Volkswagen-Motor EA189 nahm der Dieselskandal im Jahre 2015 seinen Anfang. Doch weitere Motoren folgten: Auch der Nachfolgemotor mit dem Kürzel EA288 ist vom Abgasskandal betroffen. Eine Anda-Chronologie.

Drei Monate nach einer Razzia bei Fiat Chrysler (FCA) und Iveco haben Hunderte Fahrzeugbesitzer Anzeige gegen die beiden Hersteller erstattet. In einem überwiegenden Anteil der Fälle geht es dabei um Wohnmobile.

Richter müssen nicht erst gegen den Hersteller ihres vom Abgasskandal betroffenen eigenen Autos Klage erheben, um als befangen zu gelten. Nach einem Urteil des BGH reicht es schon aus, wenn sie Schadensersatzansprüche in Erwägung ziehen.

Das Musterverfahren gegen VW im Fall des Dieselmotors EA 189 ist abgeschlossen, nachdem sich Volkswagen und Verbraucherzentrale auf einen Vergleich einigen konnten. Erste Angebote wurden den noch immer rund 50.000 Einzelklägern auch schon unterbreitet. Diese sind allerdings oft unzureichend.

Der durch den Dieselskandal unter Druck geratene Autogigant aus Wolfsburg holt in einer Onlinekampagne zum Gegenschlag aus. Dadurch sollen geschädigte Kunden verunsichert werden und von einer Klage gegen den Konzern absehen.

Der im Zuge des Dieselskandals angeklagte Ex-Audi-Boss Rupert Stadler steht derzeit in München mit drei Ingenieuren vor Gericht. Seine Anwälte wollen das Verfahren abtrennen, da Stadler in dem Verfahren nur eine untergeordnete Rolle spielt.

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Dieselskandal Symbolbild
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